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Englische Sprache. Wie lernt man sie und beginnt fließend zu sprechen?

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Ist Englisch schwierig?

Eine ehrliche Einschätzung für Deutschsprechende

Die Frage «Ist Englisch schwer?» ist für Deutschsprechende besonders interessant, da die meisten bereits in der Schule Englisch gelernt haben. Die ehrliche Antwort: Englisch ist für Deutsche eine relativ zugängliche Sprache – beide gehören zur germanischen Sprachfamilie und teilen viele strukturelle Ähnlichkeiten. Die größten Vorteile: vereinfachte Grammatik (keine Fälle, kaum Deklinationen), enormer Wortschatz-Overlap, und ständige Präsenz in Medien und Alltag. Die Herausforderung: unregelmäßige Aussprache und Rechtschreibung, sowie Phrasal Verbs.

Nach der FSI-Klassifikation gehört Englisch zur Kategorie I und ist für deutschsprachige Lernende besonders zugänglich. Beide Sprachen teilen germanische Wurzeln, viele Grundwörter sind ähnlich (Haus/house, Buch/book, Wasser/water), und die grammatische Struktur ist vertraut. Der größte Unterschied zu anderen Sprachen: Sie sind bereits täglich mit Englisch konfrontiert – in der Musik, Filmen, Werbung, Internet. Dies bietet einen enormen Vorteil für passives Lernen. Die Hauptschwierigkeit liegt nicht in der Grammatik, sondern in der Diskrepanz zwischen Schreibweise und Aussprache.

Schwierigkeitsgrad für Deutschsprechende

3.5/10
Leicht Mittel Schwer

Englisch ist eine relativ leichte Sprache für Deutschsprechende

Englische Grammatik: Was Sie erwartet

Sprechen wir ehrlich über die englische Grammatik. Beginnen wir mit den ausgezeichneten Nachrichten: Englisch hat keine Fälle! Die vier deutschen Fälle (Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv) mit all ihren Deklinationstabellen existieren nicht. Sie müssen nie wieder zwischen «dem Mann» und «den Mann» unterscheiden oder sich über «wegen des Regens» vs. «wegen dem Regen» streiten. Die Wortstellung übernimmt diese Funktionen, und sie ist sehr klar und fest: Subjekt-Verb-Objekt. Noch besser: Adjektive deklinieren nicht! «Der gute Mann, die gute Frau, das gute Kind» wird zu simplem «the good man, the good woman, the good child».

Die Verbkonjugation ist minimal. Im Präsens gibt es für die meisten Verben nur zwei Formen: «speak» und «speaks» (dritte Person Singular mit -s). Vergleichen Sie dies mit deutschen Verben: ich spreche, du sprichst, er spricht, wir sprechen, ihr sprecht, sie sprechen – sechs Formen! Englisch vereinfacht das drastisch. Auch die Artikel sind einfacher: nur «a/an» (unbestimmt) und «the» (bestimmt), statt der deutschen Vielfalt (der/die/das, ein/eine/ein). Es gibt keine grammatischen Geschlechter – alle Substantive sind neutral, außer bei tatsächlichem biologischem Geschlecht (he/she für Menschen).

Die größte Herausforderung ist die unregelmäßige Aussprache und Rechtschreibung. Englisch ist orthografisch chaotisch: Gleiche Buchstabenkombinationen können völlig unterschiedlich ausgesprochen werden. «Ough» wird in «through» [u:], in «though» [ou], in «rough» [ʌf], in «cough» [ɔf] ausgesprochen – vier verschiedene Aussprachen! Im Gegensatz zum Deutschen, wo Rechtschreibung relativ vorhersehbar ist, muss im Englischen die Aussprache jedes Wortes einzeln gelernt werden. Dies macht Englisch für Lesen und Hören schwieriger, als die einfache Grammatik vermuten lässt.

Phrasal Verbs sind eine weitere englische Besonderheit. Ein einfaches Verb wie «get» ändert seine Bedeutung komplett durch Hinzufügen von Präpositionen: «get up» (aufstehen), «get on» (einsteigen), «get off» (aussteigen), «get over» (überwinden), «get through» (durchkommen) – jede Kombination hat eine eigene, oft nicht vorhersagbare Bedeutung. Deutsche Trennbare Verben («aufstehen», «einsteigen») funktionieren ähnlich, aber englische Phrasal Verbs sind zahlreicher und idiomatischer. Die Zeitformen sind ebenfalls nuanciert: «I do», «I am doing», «I have done», «I have been doing» drücken jeweils unterschiedliche Aspekte aus, die im Deutschen oft gleich ausgedrückt werden.

Leicht

Keine Fälle

Keine Nominativ/Akkusativ/Dativ/Genitiv-Deklinationen! Keine «dem/den»-Verwirrung. Wortstellung ist fest und klar: Subjekt-Verb-Objekt.

Leicht

Einfache Artikel

Nur «a/an» und «the», keine Geschlechter (kein der/die/das). Adjektive deklinieren nicht: «the good man/woman/child» – alles gleich.

Leicht

Minimale Verbkonjugation

Meist nur zwei Formen im Präsens: «speak/speaks». Viel einfacher als sechs deutsche Formen (spreche/sprichst/spricht/sprechen/sprecht/sprechen).

~ Mittel

Verwandter Wortschatz

Viele gemeinsame Wörter aus germanischer Wurzel: house/Haus, book/Buch, water/Wasser, mother/Mutter. Plus moderne Lehnwörter in beide Richtungen.

! Schwer

Unregelmäßige Aussprache

«Ough» klingt in rough/through/though/cough völlig unterschiedlich. Schreibweise und Aussprache stimmen oft nicht überein. Jedes Wort muss einzeln gelernt werden.

! Schwer

Phrasal Verbs

Get up/on/off/over/through – jede Kombination hat eigene Bedeutung. Zahlreich, idiomatisch, nicht immer vorhersagbar. Ähnlich deutschen trennbaren Verben, aber umfangreicher.

Wie lange dauert es, Englisch zu lernen?

Wie lange dauert es bis zur komfortablen Beherrschung von Englisch? Die meisten Deutschen bringen bereits Schulenglisch mit, was einen enormen Vorsprung bietet. Die ständige Präsenz von Englisch in Medien, Musik und Internet beschleunigt das Lernen erheblich. Beim selbstständigen Vertiefen mit 30-60 Minuten täglich, 5 Tage pro Woche, können Sie folgende Ergebnisse erwarten:

Niveau A1-A2

3-5 Monate

Grundlegende Konversation reaktivieren: sich vorstellen, einkaufen, nach dem Weg fragen. Schulenglisch auffrischen und praktisch anwenden. Einfache Texte verstehen.

Niveau B1

6-10 Monate

Sicher über vertraute Themen sprechen. Englische Filme und Serien mit Untertiteln verstehen. Einfache Romane lesen. Alltagssituationen im Ausland meistern.

Niveau B2

1-1.5 Jahre

Fließend mit Muttersprachlern kommunizieren. Komplexe Texte verstehen. Nachrichten und Dokumentationen ohne Probleme folgen. Im englischsprachigen Raum arbeiten oder studieren können.

Niveau C1-C2

2-3 Jahre

Nahezu muttersprachliche Beherrschung: Literatur im Original genießen, subtile Nuancen verstehen, Idiome und Slang beherrschen. Professionelle und akademische Texte schreiben.

Diese Zeiträume sind konservativ geschätzt, da die meisten Deutschen bereits Grundkenntnisse haben. Die ständige Exposition durch englische Medien (Netflix, YouTube, Musik, Podcasts) beschleunigt das Lernen massiv. Viele erreichen B2 innerhalb eines Jahres durch aktives Lernen kombiniert mit passivem Konsum. Die germanische Verwandtschaft hilft enorm – viele Strukturen fühlen sich vertraut an. Die größte Hürde ist die Aussprache, aber auch die wird durch Hören und Nachahmen besser. Englisch ist nicht nur eine der nützlichsten Weltsprachen, sondern auch eine der am leichtesten zugänglichen für Deutsche. Der Return on Investment ist enorm: Zugang zu globalem Content, internationalen Karrieremöglichkeiten und weltweiter Kommunikation.

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Wo man Englisch lernen kann

Lernformate und wie man das passende auswählt

Früher oder später denken viele, die die englische Sprache lernen, über einen strukturierteren Ansatz nach. Der interaktive Trainer von Lingvi hilft dabei, das Hörverständnis schnell zu verbessern und Fähigkeiten zu festigen, sodass das weitere Lernen effektiver wird.

Selbstständiges Lernen mit dem Trainer

Der Lingvi-Trainer ermöglicht es Ihnen, in Ihrem eigenen Tempo zu lernen, Audio mehrfach anzuhören und neue Wörter und Strukturen zu festigen. Dies ist die effektivste Methode, um Hörverständnis von Grund auf zu entwickeln und sich auf jede Unterrichtsform – Gruppe, Einzelunterricht oder Intensivkurs – vorzubereiten.

Online-Gruppenunterricht

Unterricht in kleinen Gruppen bietet die Möglichkeit, mit anderen Lernenden zu interagieren und Feedback zu erhalten. Für die ernsthafte Entwicklung des Hörverständnisses sind Gruppenformate jedoch oft nicht ausreichend – die Zeit wird für Diskussionen und Aufgaben verwendet, nicht für wiederholtes Hören. Lingvi ermöglicht es, Material mehrfach im eigenen Tempo zu hören und zu üben, was echten Fortschritt bringt.

Einzelunterricht mit Lehrkraft

Privatunterricht bietet die Aufmerksamkeit des Lehrers, aber ohne grundlegende Hörfähigkeiten ist er wenig effektiv und teuer. Lingvi hilft, sich auf den Unterricht vorzubereiten: Sie entwickeln Hörfähigkeiten und festigen grundlegende Fertigkeiten, sodass jede Stunde produktiv ist. Mit ausreichendem Niveau stellen viele Lernende fest, dass der Lehrer nicht mehr nötig ist – der gesamte Lernprozess kann selbstständig mit Lingvi fortgesetzt werden.

Intensivprogramme

Intensivkurse tauchen mehrere Wochen in die Sprache ein, erfordern jedoch bereits Hörfähigkeiten. Ohne diese sind die Kurse formal und wenig effektiv. Lingvi hilft, das erforderliche Niveau zu erreichen, wodurch Intensivkurse produktiv und sinnvoll werden.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Formats Ihr Niveau und Ihre Ziele. Für Gruppen-, Einzel- oder Intensivunterricht ist es wichtig, zumindest grundlegende Hörfähigkeiten zu haben. Lingvi hilft, diese Fähigkeiten zu entwickeln und macht alle folgenden Lektionen effektiver und wirtschaftlicher.

Für Erwachsene richtet sich der Unterricht meist an reale Lebenssituationen und Arbeit; für Kinder an Spiele, Lieder und Cartoons. Stellen Sie sicher, dass das gewählte Format Alter und Zielen entspricht – Lingvi bietet passende Übungen und Aufgaben für jedes Alter.

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